DEM EDELMETALL VERBUNDEN SEIT 1720

Das idyllische Güldengossa, nur wenige Kilometer südöstlich von Leipzig gelegen, war über Jahrhunderte hinweg durch sein Rittergut geprägt. 1720 wurde das Gut von Johann Ernst Kregel von Sternbach zu einem repräsentativen Schloss im Barockstil mit anliegendem Park umgebaut. Kregel selbst war dem Silberbergbau in Sachsen stark verbunden. Er besaß, gemeinsam mit seinem Freund Johann Sebastian Bach, für dessen Sohn Andreas er Taufpate stand, Anteile (Kuxe) an einem Silberbergwerk im Erzgebirge.

Auch der Sohn des späteren Besitzers des Schlosses Güldengossa, Felix Ferdinand Heinrich Küster, der seine Kindheit zeitweise im Schloss verbrachte, war ein Bankhausbesitzer in Leipzig. Er stand mit Johann Wolfgang von Goethe in häufigem Briefkontakt, welcher ihn in seinen Briefen um Platin und eine Stufe gediegenen Silbers bittet.

Im Jahr 2006 übernahm die Familie Geiger das Schloss Güldengossa und richtete es in aufwendiger und detailreicher Arbeit wieder her. Die Familie Geiger selbst blickt ebenso auf eine langjährige Tradition im Edelmetallbereich zurück. Aufwendige und sehr dekorative Schmuckstücke entstanden in den Händen der Familie.

Schloss Güldengossa ca. 1860

Schloss Güldengossa 2006

Schloss Güldengossa 2009